Wie eine Freigabe im CRM eine vorbereitete E-Mail an einen Lead verschickt, in welchem Takt, was danach passiert, und wie Sie den Versand anhalten. Dazu die manuelle Instagram-Markierung.
Der Lead-Versand verschickt vorbereitete Erst-E-Mails an Organisationen, sobald ein Mensch sie freigibt. Er ist kein Newsletter und kein Massenversand: Jede E-Mail geht einzeln, mit zufälligem Abstand zur vorherigen, aus Ihrem eigenen verbundenen Postfach.
Der Lead-Versand wird pro Workspace eingerichtet. Solange er für Ihren Workspace nicht eingerichtet ist, sehen Sie von ihm nichts.
Eine Organisation braucht drei vorbereitete Werte in Custom Columns:
Dazu eine singleSelect-Spalte für den Status, zum Beispiel Lead-Status, mit einer Option für die Freigabe (etwa Freigegeben) und einer für danach (etwa Kontaktiert). Welche Spalten und Optionen genau gelten, ist bei der Einrichtung festgelegt. Gesendet wird von einem verbundenen E-Mail-Postfach Ihres Workspace.
Sobald Sie den Status einer Organisation auf die Freigabe-Option setzen, reiht das CRM die E-Mail ein. Dabei gilt:
Das CRM verschickt die eingereihten E-Mails der Reihe nach, eine nach der anderen:
Unter Unternehmen → Einstellungen steht die Karte Lead-Versand, sobald er für Ihren Workspace eingerichtet ist. Sie zeigt:
Die Karte sieht, wer alle Organisationen lesen darf. Pausieren und Fortsetzen darf, wer die Unternehmenseinstellungen bearbeiten darf.
Pausieren hält den Versand sofort an. Eingereihte E-Mails bleiben eingereiht, eine E-Mail, die in diesem Moment schon an den Mailserver übergeben wird, läuft zu Ende. Pausieren geht auch über die API und über MCP (pause_lead_sending), damit ein Agent den Versand anhalten kann, wenn ihm etwas auffällt.
Fortsetzen verschickt echte E-Mails an echte Empfänger. Deshalb fragt die Karte vorher nach, und deshalb geht es nur als angemeldeter Mensch in der Web-App. Ein API-Key, ein MCP-Agent oder ein Service-Zugang kann den Versand nicht fortsetzen, auch nicht mit vollen Rechten.
Ein Agent kann über MCP mit get_lead_dispatches nachsehen, welche Organisationen schon angeschrieben wurden, welche zurückkamen und welche noch warten.
Antwortet ein Lead auf die erste Mail, hält das CRM eine zweite Mail bereit, die das Media Kit verlinkt (sie ist nur aktiv, wenn für die Regel ein Text hinterlegt ist). Sie geht nicht ungeprüft raus: ein Agent liest die Antwort mit get_lead_follow_ups und entscheidet mit decide_lead_follow_up, ob gesendet oder übersprungen wird, mit einer gespeicherten Begründung. Bei Absage, Abmeldewunsch, Autoantwort oder Unklarheit wird übersprungen. Den Text kann der Agent nicht ändern. Nach der Freigabe gelten Versandfenster und Abstand wie bisher, und das CRM prüft beim Versand erneut, dass nichts dazwischenkam. Jede zweite Mail wird höchstens einmal gesendet.
Instagram-Nachrichten verschickt das CRM nicht. Damit trotzdem sichtbar ist, wer schon eine bekommen hat, gibt es zwei Spalten an der Organisation, die Sie von Hand pflegen:
Das Datum müssen Sie nicht eintragen. Sobald Sie Instagram gesendet setzen, trägt das CRM das heutige Datum (deutscher Zeit) in Instagram gesendet am ein, aber nur, wenn dort noch nichts steht. Ein Datum, das schon da ist, bleibt unverändert. Wenn Sie es korrigieren wollen, überschreiben Sie es einfach.
Diese Verknüpfung zwischen einer Spalte und ihrer Datumsspalte wird pro Workspace eingerichtet und funktioniert mit jedem solchen Spaltenpaar, nicht nur mit Instagram.